Wer sind wir ?

Wir sind eine offene strömungsübergreifende linke Gruppe von kritisch denkenden Studierenden und anderen Angehörigen der Uni. Auch Referendare und interessierte Einzelpersonen sind bei uns willkommen.

Was vereint uns?

Gemeinsam teilen wir die Überzeugung, dass Recht und Politik nicht isoliert voneinander zu betrachten sind.

Entstehung und Wirkung des Rechts können nur aus einer Perspektive heraus erklärt werden, die die zugrunde liegenden politischen und sozialen Machtverhältnisse beleuchtet.

Aus diesem kritischen Bewusstsein folgt unser Engagement gegen Diskriminierung und Repression sowie für eine gerechtere, radikal emanzipatorische Gesellschaft.

Diese muss alternative Lebensformen und Interessen von Minderheiten fördern und bestehende Hierarchien überwinden.

Wir beschäftigen uns mit einer Vielzahl von Themen: Kapitalismuskritik und Umweltpolitik, Antifaschismus, Geschlechterpolitik, Antimilitarismus, Migrationspolitik, Religionskritik sowie sämtlichen Fragen der sozialen Gerechtigkeit.

Unser besonderes Augenmerk liegt auf der Bedeutung des Rechts für diese Themen. Veränderungen in der Politik erfordern Veränderungen im Recht.

Konstruktive Kritik am Jurastudium

Im universitären Lehrbetrieb erscheint Jura als vermeintlich unpolitische Wissenschaft.

Der Umstand, dass geschriebenes und gesprochenes Recht Ausdruck politischer Interessen ist, wird in Lehrveranstaltungen zu selten thematisiert und hinterfragt.

Der Widerspruch zwischen scheinbarer wissenschaftlicher Objektivität und interessengeleiteter Politik muss unseres Erachtens Gegenstand eines kritischen Studiums sein.

Das Studium soll die Studierenden dazu anhalten, ihre eigene gesellschaftliche Rolle vor und nach der Ausbildung kritisch zu reflektieren.

Ein gutes Jurastudium sollte inhaltlich flexibel ausgestaltet werden können. Gleichzeitig halten wir interdisziplinäre Arbeit für unverzichtbar.

Wir fordern ein freies Studium: Es darf keine soziale Selektion durch Studiengebühren geben. Der Zugang zu Universitäten muss allen Menschen offen stehen.

(Stand: Frühjahr 2013)