Wir haben unser Treffen in dieser Woche ja auf den 2. Mai verschoben – also ausnahmsweise einmal einen Donnerstag, keinen Mittwoch. Und dann gibt es gleich noch eine weitere Besonderheit anzukündigen: Wir werden uns dann heute im Salamanca in der Gartenstraße treffen – hin und wieder muss auch mal ein gemütliches Treffen in der Kneipe sein. Wir freuen uns wie immer trotzdem sehr über Gäste!
Hin und wieder ist es ja gut, sich über sich selbst Gedanken zu machen. Das haben wir im Frühjahr 2013 auch getan und einmal geschaut, was uns eigentlich als Basisgruppe vereint. Also: wo wir politisch stehen, was wir inhaltlich machen. Wenn ihr nun neugierig seid: hier findet ihr unser neues Selbstverständnis. Viel Spaß beim Lesen! Und wenn ihr nach der Lektüre Lust bekommen habt, mitzumachen: Besucht uns doch mal auf einem unserer Treffen!
Mi. 07.11.: Film »Das hat mit Gerechtigkeit wenig zu tun«
5. November 2012 in Allgemein und Termine 0 KommentareDokulebensmusikportrait, über Jahre free style gefilmt. Eine politische
Hamburger Zeitreise. No fund no grant.
Ein Film über den linken Anwalt Andreas Beuth: Er ist einer der Anwälte der „Roten Flora“, übernahm den Prozess eines Mandanten, der im Zuge des G8 Gipfels in Heiligendamm nach §129a StGB (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung) angeklagt wurde. Prozesse für Bambule oder gegen Ex-Innensenator Ronald Schill haben ihn weit über die Tore Hamburgs hinaus bekannt gemacht.
Ein motivierendes Portrait eines linken Anwalts – für alle, deren Berufsperspektive nicht unbedingt „Großkanzlei“ heißt, für alle, deren politischer Kampf nicht mit dem Staatsexamen enden soll und für alle Freunde von wunderbaren Portrait-Filmen mit guter Musik.
Eintritt: frei
Spende für die Filmemacher erbeten!
Regie: Frank Brenneke & Andreas Grützner
Alle Infos zum Film unter www.dashatmitgerechtigkeitwenigzutun.de
Mi. 7.11. | 20:00 Uhr | ZHG 002
(Zentrales Hörsaalgebäude, Uni-Campus)
Falls ihr Lust und Laune dazu habt, gehen wir danach noch zusammen in die Kneipe und diskutieren ein wenig. Dort könnt ihr – wenn ihr mögt – auch die Basisgruppe Jura näher kennenlernen.
Schon in der O-Phase über den Tellerrand schauen? Trotzdem feiern? Geht! Am Mittwoch, 17.10., findet die „Welcome-To-The-Machine-Party (die O-Phasen-Party der Basisgruppen) statt. Im Stilbrvch, hinter der SUB, unten im Keller des Verfügungsgebäudes (VG). Basisgruppen gibt es in vielen Fächern an der Uni und hier wird gemeinsam Party gefeiert – mit euch, wenn ihr mögt!
Musikalisch wird’s was fürs Tanzbein: Indie und Alternative, Electro und Electro-Swing und anderes
Achso – bei den Basisgruppen ist das Standard, aber vielleicht weisen wir besser noch mal darauf hin: Wir haben kein Bock auf faschistische, sexistische, rassistische Kackscheiße. Auf der anderen Seite wird es eine antisexistische Ansprechgruppe geben.
Ab 22 Uhr im Stilbrvch.
Hallo an alle, die mit dem neuen Semester anfangen, in Göttingen zu studieren!
Wir von der Basisgruppe Jura begrüßen alle Studierenden im ersten Semester und wünschen einen guten Start ins Jura-Studium in Göttingen. Wenn auch du zu den »Erstis« an der Juristischen Fakultät gehörst, dann wirst du sicher im Rahmen der O-Phase bereits eine Menge Informationen rund um das Studium erhalten. Auf ein paar Aspekte möchten wir als BG Jura aber auch noch hinweisen. (mehr…)
Leider ist das oft zu beobachten: Wer auf einer Demo zu nah an Polizist_innen steht, und die Demo sich dann auch noch – jedenfalls teilweise – gegen Polizeigewalt richtet, dann wird es einerseits gern ruppig, und andererseits sind hinterher ziemlich sicher gleich wieder drei bis vier Beamte sich vollkommen einig, dass dieser oder jene Demonstrant_in natürlich Widerstandshandlungen und Körperverletzungen auf dem Kerbholz hat. Meist folgt der Richter messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf – und es also natürlich genau so gewesen sein muss, wie das lückenhafte Bild der überraschend übereinstimmenden Aussagen es vorgibt.
Manchmal allerdings läuft es doch alles anders. Da ist zwar alles so vage wie immer, aber es taucht Videomaterial auf, und es bleibt der Richter skeptisch. Dann kann es auch schon mal einen Freispruch geben. Wir haben uns das auch im Gericht angeguckt, aufgeschrieben steht es aber schön hier bei den Monsters Of Göttingen.
Demonstrationen beobachten, Grundrechte im Blick behalten
Die »BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz« engagieren sich ehrenamtlich als bürgerrechtliche BeobachterInnen von Demonstrationen und der Arbeit von Polizei und Justiz.
Am Rande des Geschehens dokumentieren und analysieren sie Einsätze, Urteile – aber auch (Fehl)Entwicklungen im Versammlungsrecht und bei den Sicherheitsbehörden.
Aktive aus der Gruppe berichten von ihrer Arbeit auf der Straße, ihrer Öffentlichkeitsarbeit – und was ihnen dabei wichtig ist.
Am Mi. 11. Juli um 20 Uhr c.t. im Hörsaal 003 im Zentralen Hörsaalgebäude mitten auf dem Campus

Am 15. und 16. Juni 2012 findet auf dem Göttinger Uni-Campus das diesjährige Antifee statt. Das „Festival für feministische Gesellschaftskritik“ hat den Anspruch Kultur, Politik und Party zu verbinden und bietet jedes Jahr aufs Neue bis zu 3000 Besucher*innen ein ansprechendes und spannendes Programm, das dazu noch komplett umsonst ist. Organisiert von einem kleinen Vorbereitungsteam und lediglich finanziert aus Spenden, Stiftungsbeiträgen und Mitteln der studentischen Selbstverwaltung gelingt es seit inzwischen sechs Jahren mit Hilfe von Unterstützer*innen aus Stadtgruppen, studentischen Initiativen und überregionalen Kontexten ein Festival auf die Beine zu stellen, das mittlerweile sowohl eine feste Institution in Göttingen als auch weit darüber hinaus darstellt.
Als Festival mit einem explizit antisexistischen Selbstverständnis möchte das Antifee sowohl feministische Politik fördern und öffentlich machen, als auch eine Plattform für Debatten, Kontroversen und Diskussionen bieten. Auch andere Formen gesellschaftlicher Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt sollen auf dem Festival kritisch hinterfragt und betrachtet werden. Dementsprechend haben auch Themen wie etwa Nationalismuskritik oder Antirassismus ihren festen Platz im Programm.
Auf dem Antifee gibt es nicht nur Konzerte – mindestens genauso wichtig sind die zahlreichen Workshops, Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen & Gesprächsrunden, Filme und Ausstellungen. So finden 2012 Workshops u.a. zu den Themen „Sexismuskritische Praxen“, „Antisemitismus von links“ oder „Polyamorie“ statt. Musik gibt es z.B. von der Berliner Rapperin Sookee, der Sängerin Ira Atari vom Label Audiolith oder Bell’s Roar aus New York. Aber auch abseits vom Programm des Festivals lassen sich gute Gespräche mit netten Menschen führen.
Damit es möglichst vielen Menschen gut geht auf dem Antifee wird ein großer Schwerpunkt auf die Umsetzung antisexistischer Praxis gelegt. So gibt es ein FLT*-Zelt, eine Ansprech-/Awarenessgruppe und ein antisexistisches Sicherheitskonzept.
Das vollständige Programm, Pennplatzbörse, Mitmachmöglichkeiten und alle weiteren Infos findet ihr auf www.antifee.de !!!
Vom 17. bis 20. Januar 2012 sind wieder Uni-Wahlen. An der juristischen Fakultät sind wir, die Basisgruppe Jura, auch wieder mit dabei. Natürlich würden wir uns ziemlich freuen, auch die kommenden zwei Semester die kritische Begleitmusik im Fachschaftsrat zu stellen, mit der es sich zumindest nicht ganz so leicht bloß „durchregieren“ lässt. Außerdem haben wir natürlich auch die sympathischeren Kandidat_innen!
Zum Kennenlernen könnt ihr gern unsere Homepage durchstöbern, hier könnt ihr euch ein Bild von uns und unserer Arbeit machen. Wir sind vor allem ein Kreis kritischer, rechtspolitisch Interessierter, die in Eigenregie den Blick über den Studien-Tellerrand wagen und sich engagieren.
Auf Uni-weiter Ebene wird für das „StuPa“, das Studierendenparlament (und damit indirekt den AStA), gewählt. Hier empfehlen wir die Stimme auch in vernünftige, kritische, basisdemokratische Arbeit zu stecken – wählt dort am besten das Basisdemokratische Bündnis (BB).
Eure Basisgruppe Jura
Forum Recht, die Vierteljahreszeitschrift für rechtspolitische Themen, behandelt in jeder Ausgabe einen bestimmten Themenschwerpunkt. Das Heft 2/2012 soll den Themenschwerpunkt „Recht und (Pop-)Kultur“ bekommen. Im Folgenden dokumentieren wir den Autor_innen-Aufruf für diesen Themenschwerpunkt. Wer Interesse hat, einen Artikel dazu zu verfassen, kann sich jederzeit gerne bei der unten angegebenen Mail-Adresse oder auch bei uns melden. Das Gleiche gilt natürlich auch dann, wenn Ihr Ideen für Artikel habt, die sich mit anderen rechtspolitischen Themen befassen.
Autor_innenaufruf für das Heft 2/2012 mit dem Themenschwerpunkt „Recht und (Pop-)Kultur“
Liebe Autor_innen, liebe Leser_innen,
obwohl das Recht die Grundregeln unserer Gesellschaft darstellt, kennen viele Menschen das Recht derweil vor allem aus einem Medium: dem Kino oder dem Fernsehen. Fernsehserien und Filme prägen unser Verständnis des Rechts – nicht umsonst erfreuen sich besonders US-amerikanische Gerichts- oder Anwaltsserien großer Beliebtheit. Doch welches Bild wird vom Recht vermittelt? Viele Filme stellen skrupellose Polizist_innen oder die über Leichen gehenden Anwält_innen in ihren Fokus. Rechtliche Vorschriften sind vor allem dazu da, um gebrochen zu werden – schließlich sollen die Täter_innen möglichst schnell und effektiv dingfest gemacht werden. Langwierige Gerichtsverfahren, geschweige denn die Achtung fundamentaler Rechtsprinzipen, fallen der Spannung zum Opfer. Film und Fernsehen zementieren dabei oft reaktionäre Weltbilder und verstärken bei den Menschen den Eindruck, dass gegen Kriminelle in der wahren Welt viel zu harmlos vorgegangen wird. Doch auf der anderen Seite gehen gerade neuere Fernsehserien einen anderen Weg und liefern komplexe gesellschaftliche Analysen von Kriminalität und Rechtsprechung.







